• Plastikfrei
    Spaß dabei!

    Erfahren Sie hier alles rund um das einfache Sparen von Plastik im Alltag.

Wir sind eine Gruppe von Leuten, die sich zum Ziel gesetzt haben, das Leben möglichst plastikfrei und nachhaltig zu gestalten.

Was wir wollen

Euch Ideen und Tipps zu geben, wie Ihr mit weniger Plastik und Müll durchs Leben kommt.

129 Milliarden Einwegmasken landen seit Ausbruch der Corona-Pandemie weltweit im Müll – Jeden Monat

Warum Plastikvermeidung so wichtig ist

Kunststoffe, also synthetische Materialien, die in der Natur nicht vorkommen und unter dem Oberbegriff Plastik zusammengefasst werden, wurden vor etwa 100 Jahren erstmals erschaffen und haben sich seit den 50/60er Jahren zum Massenprodukt entwickelt. Als universelle, leichte und preiswerte Materialien, die für vielerlei Zwecke eingesetzt werden können, waren sie zunächst als grandioser Fortschritt gefeiert worden. Bald hat sich Plastik aber zum Fluch für die Menschheit und den Planeten entwickelt.

Dank gewaltiger Produktionsmengen und sorglosem Umgang findet sich Plastik inzwischen überall in der Umwelt, in Seen, Flüssen, Meeren, auf Äckern, sogar in Tieren und Menschen. Plastik hat sich zur ökologischen Katastrophe entwickelt.

Plastik wird aus Erdöl hergestellt und besteht aus synthetischen  Kohlenwasserstoffverbindungen (Polymeren), die einen entscheidenden ökologischen Nachteil gegenüber anderen Materialien haben: Plastik wird in der Natur nicht, oder nur extrem langsam abgebaut. Plastik wird mit der Zeit spröde und zerfällt in immer kleinere Teile, denen eine Lebensdauer von rund 400 Jahren und mehr vorhergesagt wird. Selbst dann ist nicht sicher, ob sich die langkettigen künstlichen Moleküle vollständig auflösen oder weiter in der Natur verbleiben.

So bleibt jedes Stück Plastik, das z.B. als Plastiktüte nur ein paar Minuten im Einsatz ist, für Jahrhunderte in der Umwelt, sofern es nicht sorgsam eingesammelt und verbrannt oder recycelt wird. Recycling von Kunststoffen ist eine gute Idee, in der Realität aber kaum der Fall, weil Kunststoffe kaum sortenrein Verwendung finden, sondern durch Zusatzstoffe mit besonderen Eigenschaften ausgestattet werden. Da sortenreine Kunststoffe in aller Regel spröde sind, werden z.B. in großem Umfang Weichmacher eingesetzt, etwa Bisphenol A, das in großen Mengen in Kunststoffen zu finden ist, von dem man aber erst nach vielen Jahren des Gebrauchs schwere gesundheitsgefährdende hormonelle Eigenschaften entdeckt hat.

Weil stoffliches Recycling nur in geringem Umfang stattfindet, findet sich Plastik in immer größeren Mengen im Müll und in der Natur. Da in den meisten Ländern der Welt Müll auf Deponien landet und Plastik von dort leicht weggeweht werden kann, geraten riesige Mengen in Flüsse, Seen und Meere. In den Ozeanen der Welt haben sich 5 große Müllstrudel entwickelt. Der größte davon (Great Pacific Garbage Patch) hat eine Fläche von 1,6 Mio.  Quadratkilometer, die 3fache Fläche Frankreichs. In den Weltmeeren, aber auch in Flüssen und Seen ist Plastik in riesigen Mengen vorhanden und es wird täglich mehr. Vögel, Fische und Schildkröten verwechseln Plastik mit Nahrung und verhungern mit vollen Mägen. Viele Tiere verheddern sich in Kunststoffnetzen und verenden qualvoll.

Ein weiteres Problem ist Mikroplastik: zu den Mengen an Plastik, die durch das Zerbrechen größerer Plastikteile als kleine Partikel in die Umwelt gelangen, gibt es eine große Fracht von  Mikroplastik-Partikeln, die aus Kunstfaser-Textilien herausgewaschen werden, sowie Abrieb von Autoreifen und Mikroplastik-Partikel aus Kosmetika, die mühelos durch natürliche Materialien ersetzt werden könnten. Seit kurzem weiß man auch, dass aus dem Füllmaterial von Kunstrasen-Sportplatzbelägen große Mengen Mikroplastik-Partikel durch den Wind ausgeblasen werden. Die Filter von Zigarettenkippen bestehen ebenfalls aus Kunststoff und nicht (wie viele denken) aus einem natürlichen Material. Sie werden milliardenweise achtlos weggeworfen und belasten mit den darin gebundenen Schadstoffen als kleine Giftbomben die Natur.

Inzwischen weiß man auch, dass Tiere und Menschen diese Plastikpartikel aufnehmen. Im menschlichen Stuhl hat man Mikroplastik nachgewiesen, ebenso in Gewebeproben bei Menschen und Tieren. Man geht inzwischen davon aus, dass jeder Mensch pro Woche 5 Gramm Plastik isst, etwa die Menge einer Kreditkarte.

Wo fangen wir an?

Plastiksparen schont Umwelt und Geldbeutel

Es ist ein Trend in unserer Überflussgesellschaft auf Manches zu verzichten. Warum nicht auch auf Plastik verzichten?

Plastik fügt unserer Umwelt erheblichen Schaden zu und doch ist Plastik ein überall präsent: beim Kauf von Lebensmitteln, Kosmetik, Spielsachen, Bürobedarf, Büchern und vielem mehr. Eigentlich kommt man kaum drum rum. Oder doch? Probieren Sie es aus!

Gute Gründe für Plastiksparen:

Tagtäglich produzieren wir gewaltige Mengen Plastikmüll. Allein in Deutschland vielen im Jahr 2020 3,2 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an. Das sind noch einmal 50000 Tonnen mehr als im Jahr 2019. Und das sind nur die Verpackungen.

Mikroplastik, winzigste Plastikteilchen, gerät über verschiedene Wege in Flüsse, Seen und Meere.  Daran binden sich giftige Chemikalien, die von Fischen und anderen Meeresbewohnern aufgenommen werden. So gelangt Plastikmüll mit angelagerten Giftstoffen in für menschlichen Verzehr bestimmte Lebensmittel.

Und hier ein paar  Tipps für den Einstieg:

–              Plastik-Verpackungen im Laden lassen

–              Mehrweg statt Einweg – Glas statt Plastik (Joghurt, Milch etc. sind in Glas erhältlich)

–              Kosmetik ohne Mikroplastik (zertifizierte Naturkosmetik darf kein Mikroplastik enthalten)

–              Loses Obst und Gemüse kaufen

–              Mit eigener Box einkaufen, z.B. beim Metzger, Supermarkt oder Bioladen.

–              Alternativen (z.B. einfach mal in Gläsern einfrieren)

–            NEU: Nachhaltig heiraten – hier wertvolle Tipps!

Unsere Erde wird es uns danken!

Fangen Sie einfach an, wir helfen Ihnen gern mit unseren Tipps zum Plastiksparen in der Fastenzeit. Sie können diese bei uns anfordern:

Kontakt: info@bundnaturschutz-groebenzell.de Tel. 08142/53576 oder folgen Sie uns auf Facebook  Bund Naturschutz Ortsgruppe Gröbenzell oder auf Instagram

Tipps und Ideen

Viele Tipps zum Plastiksparen

  • „Keine Werbung-Aufkleber“ am Briefkasten nutzen
  • Lebensmittel in Glasbehältern einfrieren
  • Bienenwachstücher statt Frischhaltefolie nutzen
  • Schnuller, Luftballons oder Spielzeugpuppen nur aus Naturkautschuk
  • Stoffservietten statt plastikverpackter Papierservietten nutzen
  • Plastik steckt auch, wo man es nicht vermutet, es aber vermeidbar wäre, z.B. in Matratzen (Alternative Naturlatex), in Backpapier (Alternative unbeschichtetes Backpapier) oder z.B. in Yogamatten (Alternativen Naturlatex, Kork, Bio-Baumwolle oder Schurwolle)
  • Grablichter sind meist aus Plastik, es gibt aber auch welche aus Glas mit Nachfüllkerzen, z.B. bei www.hofer-kerzen.at

Lebensmittelkauf ohne Plastikmüll

  • Obst und Gemüse kann mal lose kaufen
  • Bringen Sie ihre eigene Transport-Tasche mit. Falls sie das mal vergessen: Papiertaschen sind viel unproblematischer als Plastiktüten.
  • Nutzen Sie eigene Behältnisse mit. Wurst, Käse, Brot und ähnliches können Sie auch unter Hygienebedingungen mit eigenen Behältnissen einkaufen, solange ein Verkäufer das z.B. auf einem Tablett entgegennimmt und so nicht in Kontakt mit ihrem Behältnis kommt.

Körperpflege ohne Plastik

  • Keine Kosmetik mit Mikroplastik nutzen (sicher sein kann man bei zertifizierter Naturkosmetik)
  • Seife statt Duschbad
  • Shampoobars statt Shampoo im Plastikbehälter
  • Waschmittel einfach selbst herstellen
  • WC-Reiniger selbst herstellen
  • Menstruationstassen statt Tampons nutzen
  • Stoffwindeln nutzen oder Stoffwindelhöschen mit wechselbaren Saugeinlagen
  • Slipeinlagen aus Stoff nutzen
  • Waschbeutel für Mikrofaser-Wäsche nutzen, z.B. Guppyfriend
  • Zahnseide und Zahncreme gibt es auch aus dem Glas
  • Deo-Creme statt Deo-Roller

Plastik vermeiden bei Durstlöschern

  • PET-Flaschen machen bis zu 80% der Abfälle in den Weltmeeren aus. Dabei gibt es gute Alternativen: Getränke im Glas kaufen, für unterwegs Trinkflaschen aus Metall oder Glas nutzen. Wenn PET-Flaschen, dann nur Mehrwege-PET mit Pfand kaufen
  • Nutzen Sie keine Strohhalme (z.B. trinkt in Italien niemand Latte Macchiato mit einem Trinkhalm)
  • Eiswürfel plastikfrei herstellen z.B. durch Edelstahlgefrierformen

Plastikmüll vermeiden bei Snacks

  • Mehrwegbehälter für Essen unterwegs nutzen
  • Keine Quetschies für Kinder kaufen oder wiederbefüllbare selbst befüllen
  • To-Go-Mahlzeiten mit eigenen Behältnissen abholen
  • Unnütze Transportbehältnisse wie Plastiktüten ablehnen

Plastikmüll vermeiden beim Kaffeekonsum

  • Keine Kaffeekapseln nutzen (teuer, problematischer Müll, meist mit Aluminium)
  • Coffee-to-Becher meiden, sie sind kunststoffbeschichtet. Alternativen sind Mehrwegebecher wie Recup oder Kaffee in der Porzellantasse

 

Unverpackt Läden – 2 Beispiele

Füllosophie:
zentral in Fürstenfeldbruck gibt es seit Anfang 2020 einen besonders gut sortierten und freundlichen, inhabergeführten Unverpackt-Laden, in dem Edith Wimmer und ihr Team gute, fair gehandelte, nachhaltige und, wenn möglich, regionale Produkte anbieten, ohne dass ein Stück Plastik über die Ladentheke geht. https://fuellosophie.de/ 

Hier ein Interview mit der Inhaberin Edith Wimmer (Fragen von Ariane Zuber):

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen unverpackt Laden aufzumachen?
Mich hat es gestört, dass nach dem Kochen und Backen jede Menge an kleinen Plastiktüten oder andere Verpackungen sich in der Küche getürmt haben. Die mussten für die lästige Fahrt zum Wertstoffhof im Keller gesammelt werden, was wiederum einiges an Platz eingenommen hat. Hinzu kam mein Ärger über die Umweltverschmutzung und die unnötige Ressourcenverschwendung.
Wir können nur kaufen was es gibt und wenn ich das nicht einfach kaufen kann, dann können das andere auch nicht. Daher lag es dann eigentlich auf der Hand, dass ich selber einen Laden aufmache 😊 Und ich würde es jederzeit wieder so machen!

Wie kommen die Waren bei Dir an, sicherlich ja nicht unverpackt?
Nein, ganz ohne Verpackung geht es natürlich nicht.
Aus lebensmittelrechtlichen und hygienischen Gründen müssen manche „klebrigen“ Waren wie z.b. Trockenfrüchte u Gummibären eine Zwischenschicht zum Karton haben. Diese ist bei manchen leider aus Kunststoff. Aber auch hier tut sich was, denn es wird vermehrt auf organische Produkte, wie z.b. Maisstärkefolie umgestellt.
Die meisten Lebensmittel werden jedoch in Papiersäcken von 5-25 kg und Flüssigkeiten, wie z.b. Essig und Öl, sowie Gewürze oder Knabbereien werden im Pfandeimer angeliefert.

Wie groß ist dein Sortiment (Bereiche) und was ist in den letzten Wochen neu dazugekommen?
Unser Sortiment ist im Food und NonFood/ZeroWaste Bereich recht breit aufgestellt, auch mit vielen veganen und glutenfreien Produkten.
Wenn ich alle Lebensmittel durchzähle, komme ich auf knapp 300 verschiedene Produkte. Wir decken somit einen großen Teil an Trockenwaren für den täglichen Bedarf ab. Die Auswahl erstreckt sich über die Bereiche Müsli, Körner, Flocken, Cornflakes, Mehl, Nüsse, Trockenfrüchte, Backzutaten, Gewürze, Salze, Nudeln, Reis, Hülsenfrüchte, Gummibären, Schokoladen, Kaffee, Tee, Honig, Tomatenmark zum Abfüllen. Im Pfandglas befinden sich Produkte wie div. Nuss oder Früchte Mus, Ketchup, Kokosöl, Tomatenpassata, Nuss-Nougat-Creme.

In unserer NonFood Abteilung finden sich Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel zum Abfüllen sowie auch Seifen, Badezusätze, Shampoo in flüssiger und fester Form, div. Bürsten für Haushalt und Wellness, Bienenwachstücher, div. Bambusartikel, Soda, Natron, Klarspüler, Edelstahldosen und -flaschen, Leinensäckchen, Flaschen, Gläser, Dosen, Kerzen, Teelichter ohne Hülle, Zahnbürsten, gedrechselte Holzwaren, Duftöle. Im Pfandsystem gibt es z.b. festes Deo, Deoroller, Bodylotion, Zahnputzpulver, uvm.

Wir sind ständig an Sortimentsergänzungen oder -änderungen dran, so dass es immer wieder Neuigkeiten zu finden gibt.

Füllosophie im Internet: https://fuellosophie.de/

Füllosophie in Fürstenfeldbruck

Nebenan unverpackt:
in der Willibaldstraße in München-Laim gibt es seit Mai 2020 einen Unverpackt-Laden, der als Genossenschaft organisiert ist. Gut 300 Menschen haben einen Anteil erworben, um den Laden zu gründen, der gegen die Verpackungsmüllflut vorgehen will durch den Verkauf unverpackter und plastikfreier Lebensmittel, sowie Milchprodukten, Obst und Gemüse, Gesichts- und Körperpflegeprodukten, Putzmitteln und vielem mehr.

Ein Interview mit Ferdinand Uhl (Fragen von Ariane Zuber)

Wie ist die Idee entstanden und wie habt Ihr Genossen gefunden?
Anfangs gab es nur einen Aufruf nach einem Unverpackt-Laden auf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de. Die Resonanz war groß und es kam zu einem ersten Treffen, bei dem schon 30 Leute dabei waren, die sich für einen Unverpackt-Laden in der Nachbarschaft interessierten. Als die Entscheidung gefallen ist und klar war, dass nebenan&unverpackt als Genossenschaft organisiert wird, wurde angefangen nach weiteren Genossen zu suchen. Ich persönlich bin zum Beispiel durch einen Zeitungsartikel von der SZ darauf gestoßen. Mittlerweile sind wir fast 500 Genossen.

Warum habt ihr eine Genossenschaft gegründet?
Die Genossenschaft wurde gegründet, weil niemand allein das Geld oder das Know-how gehabt hätte eine GmbH zu gründen. Da viele „Genossen der 1. Stunde“ beim Kartoffelkombinat sind und der Tölzer „Ois ohne“-Laden schon vorgezeigt hat, wie ein Unverpackt-Laden genossenschaftlich organisiert werden kann, lag der Gedanke einer Genossenschaft nahe. Es ging von Anfang an darum gemeinschaftlich etwas für die Umwelt zu tuen.

Was habt ihr alles im Sortiment und wie habt ihr all die Lieferanten gefunden?
Hier wird der Platz ein bisschen knapp, um das detailliert zu beschreiben. Allgemein gesprochen haben wir alles (und noch mehr) was man zum Leben ohne Verpackungsmüll braucht. Natürlich unsere unverpackten Lebensmittel, wie Nudeln, Reis, Linsen, Müslis, Körner, Mehl, Nüsse, Trockenfrüchte, Süßigkeiten, Knabberzeug. Auch Wasch- und Putzmittel, Tee, Kaffee und Gewürze haben wir unverpackt. Und natürlich unsere Kosmetikprodukte, wie festes Shampoo, Seifen, Zahnpflegeprodukte ect. Zusätzlich haben wir täglich frisches und regionales Obst und Gemüse, sowie Backwaren von der Lokalbäckerei Brotzeit. Um das Sortiment komplett zu machen gibt es auch alle möglichen weiteren Bio-Produkte, wie Milchprodukte, Aufstriche, Wein, Bier und so weiter und sofort in Einweg- oder Pfandgläsern. Sogar ein Bücherregal, dass ich den Themen Zero Waste und Klimawandel widmet findet man bei uns.
Neben den großen Lieferanten wie Ökoring oder Bananeira, findet man die Lieferanten über viel Recherche, Gespräche mit anderen Unverpacktläden oder bekommt Anfragen für eine Zusammenarbeit zugeschickt. Natürlich haben wir auch einige Genossen, die uns beliefern. Zum Beispiel der unverpackte Honig oder die Stoffbeutel bekommen wir auf diesem Weg.

Wie schaut es mit der Regionalität bei den Waren aus?
Allen Genossen ist das Thema Regionalität sehr wichtig. Wir geben uns große Mühe bei allen Produkten auf möglichst geringe Transportwege zu achten. Meistens lässt sich das super umsetzten. Zum Teil müssen wir dafür auf extra Lieferanten zurückgreifen. So haben wir mittlerweile über 40 Lieferanten, um regionale Produkte zu beziehen und die Hersteller möglichst direkt zu bezahlen. Natürlich gibt es auch einige Produkte, die nicht regional angebaut werden oder so viel teurer sind, dass wir auf ausländische Bio-Ware zurückgreifen, um möglichst vielen Menschen das unverpackte Einkaufen zu ermöglichen. Hier ist es immer schwer die richtige Balance zu finden. Aber auch bei diesen Produkten suchen wir stets nach optimierten Lösungen. Und bei allen Produkten ist die Herkunft immer genau gekennzeichnet.

Wie kommt die Ware bei euch an?
Die Ware wird in möglichst großen und möglichst plastikfreien Gebinden geliefert. So bekommen wir die meisten Produkte in 10 bis 25 Kilogramm schweren Papiersäcken. Viele weitere Produkte (fast alle Nüsse und Trockenfrüchte, sowie die Wasch- und Putzmittel) werden uns mit einem Pfandsystem geliefert. Also Behältnisse, die wir bei der neuen Lieferung wieder abgeben. Dadurch kann komplett auf Müll verzichtet werden.
Nebenan unverpackt im Internet: https://nebenan-unverpackt.de/

Nebenan Unverpackt in München Laim

Unsere Plastikausstellung

Unsere Plastikausstellung kann für Präsentationen ausgeliehen werden. Sie besteht aus 8 Tafeln in DinA1-Format und zahlreichen Demonstrationsobjekten.

Die Ausstellung muss beaufsichtigt werden. Ausleihe gegen Abholung und Rücktransport, sowie einer Kostenbeteiligung von 100 Euro. Näheres unter info@plastikfrei-groebenzell.de

Lesenswertes

Sie möchten sich noch weiter mit dem Thema nachhaltig leben beschäftigen. Gar kein Problem. Wir haben zusammen mit dem Bund Naturschutz eine Medienliste für Bücher rund um das Thema Nachhaltigkeit und Plastiksparen erstellt.
Alle Bücher auf der Liste finden Sie auch in der Gemeindebücherei Gröbenzell.

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Natürlich freuen wir uns auch auf Ihre direkte Nachricht per:

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